Die interaktive Elterngeld-Checkliste.
Prüfe deinen Anspruch, sieh, wie viel du bekommst (bis zu 25.200 €), und plane deine Monate. Rechner und Planer inklusive.
Hast du Anspruch?
Die meisten Eltern haben Anspruch, auch mit Blauer Karte. Du bist dabei, wenn alle vier Punkte zutreffen.
- Du lebst mit deinem Kind in Deutschland. Blaue Karte, EU und die meisten Aufenthaltstitel zählen.
- Du betreust dein Kind nach der Geburt selbst.
- Du arbeitest höchstens 32 Stunden pro Woche, solange du Elterngeld beziehst.
- Dein zu versteuerndes Einkommen lag unter 175.000 € im Jahr vor der Geburt.
Welches Einkommen zählt
Elterngeld ersetzt einen Teil des Einkommens, das du aufgibst, um dein Baby zu betreuen. Es basiert also auf dem, was du vor der Geburt verdient hast, über ein festes 12-Monats-Fenster: den Bemessungszeitraum. Stell deine Angaben ein, um deinen zu sehen.
Tippe auf einen Monat mit Mutterschutz oder Elterngeld für ein älteres Kind, um ihn auszunehmen. Der Zeitraum verschiebt sich nach hinten, damit 12 volle Monate bleiben.
Dein durchschnittliches Nettoeinkommen über diese 12 Monate ist die Grundlage für dein Elterngeld.
Wie viel bekommst du?
Jetzt der Betrag: Elterngeld zahlt 65 bis 67 % deines Nettoeinkommens aus diesem Zeitraum, zwischen 300 und 1.800 € im Monat. Zieh dein Einkommen, um deine Zahl zu sehen.
Basis zahlt mehr für weniger Monate, Plus etwa die Hälfte für die doppelte Zeit.
Wie ihr die Monate aufteilt
Ihr teilt bis zu 14 Monate zwischen zwei Eltern auf. Die Regeln, klar erklärt:
- ✓Ein Elternteil nimmt höchstens 12 Monate. Für die letzten 2 müsst ihr beide mitmachen.
- ✓Basiselterngeld zahlt den vollen Betrag. ElterngeldPlus zahlt die Hälfte, dafür doppelt so lange, und wird bei Teilzeit kaum gekürzt.
- ✓Jeder Elternteil, der bezieht, nimmt mindestens 2 Monate.
- ✓Arbeitet gemeinsam Teilzeit (24 bis 32 Stunden) für 2 bis 4 Bonusmonate: den Partnerschaftsbonus.
- ✓Alleinerziehende können alle 14 Monate allein nehmen.
Plane eure Monate für beide Eltern:
✓ Alle Regeln erfüllt.
So läuft der Antrag
Du stellst den Antrag nach der Geburt bei der Elterngeldstelle deines Bundeslandes. Jedes Bundesland hat seine eigene Stelle, viele mit Online-Portal.
- ✓Der Antrag umfasst rund 23 Seiten: deine Angaben, dein Einkommen, deine gewählten Monate.
- ✓Beide Eltern unterschreiben, auch wenn nur einer bezieht.
- ✓Die Bearbeitung dauert 4 bis 8 Wochen. Bewilligte Monate werden rückwirkend gezahlt.
- ✓Ausländische Dokumente brauchen ggf. eine beglaubigte deutsche Übersetzung.
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Verpass keine Fristen
Zwei Timing-Fallen kosten leise echtes Geld. Sei beiden voraus.
- Stell den Antrag innerhalb von 3 Monaten nach der Geburt.
- Kläre deine Steuerklasse früh in der Schwangerschaft. Sie prägt deine ganze Auszahlung.
- Merk dir deine Mutterschutz-Fristen: 6 Wochen vor der Geburt, 8 Wochen danach.
Was du vorbereitest
Leg dir das zurecht, bevor du startest, dann bist du in einem Rutsch fertig.
- Geburtsurkunde (die für Elterngeld gekennzeichnete Ausfertigung).
- Einkommensnachweis: Gehaltsabrechnungen oder dein Steuerbescheid, wenn du selbstständig bist.
- Bescheinigung deiner Krankenversicherung.
- Nachweis über Mutterschaftsgeld, falls du es bezogen hast.
- Ausweis und Aufenthaltstitel, beide Eltern.
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