Elterngeld Help

Mutterschaftsgeld und Elterngeld: Zusammenspiel erklärt

Elterngeld Help·Aktualisiert Juni 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Mutterschaftsgeld + Arbeitgeber-Zuschuss werden auf das Elterngeld voll angerechnet
  • Du verlierst aber kein Geld, der Arbeitgeber-Zuschuss ist meist höher als das Elterngeld
  • Die ersten 2 Lebensmonate werden trotzdem als Basis-Monate aus deinem Budget gerechnet

Was ist Mutterschaftsgeld?

Während des Mutterschutzes (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt) zahlt deine Krankenkasse das Mutterschaftsgeld, in der Regel 13 € pro Kalendertag. Dein Arbeitgeber stockt auf dein bisheriges Nettogehalt auf (Arbeitgeber-Zuschuss). Zusammen erreichst du in etwa dein normales Netto.

Anrechnung auf Elterngeld

Mutterschaftsgeld + Arbeitgeber-Zuschuss werden tagesgenau auf das Elterngeld angerechnet. In den überlappenden Lebensmonaten (typisch LM 1 und LM 2) bekommst du also wenig oder gar kein Elterngeld zusätzlich, das Mutterschutz-Einkommen 'frisst' das Elterngeld auf.

Wichtig: Auch wenn du in diesen Monaten 0 € Elterngeld bekommst, zählen sie als verbrauchte Basis-Monate aus deinem Budget.

Du verlierst aber kein Geld

Das ist gewollt so: Mutterschaftsgeld + Arbeitgeber-Zuschuss = etwa dein altes Netto. Elterngeld = 65 % davon. Solange du im Mutterschutz dein altes Netto bekommst, ist das Elterngeld in der Regel niedriger und wird komplett angerechnet, du bekommst aber mehr Geld als ohne Mutterschutz.

Was das für die Planung bedeutet

Plane LM 1 und LM 2 als Mutter immer mit ein, sie zählen als Basis-Monate aus deinem Budget, selbst wenn praktisch kein Elterngeld ankommt. Lass diese Monate nicht weg, weil sie 'wertlos' wirken, sie sind Teil deiner gesetzlich gewährten 12+2 Monate.

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